Clubfest 2021 

Welch ein schönes Fest 

Blau Gelb Beuel feiert bei Livemusik, bester Laune und vollem Haus sein Sommerfest 
Als vor den Sommerferien in der Vorstandsrunde des TC Blau Gelb Beuel beschlossen wurde, am 18.09. ein Clubfest zu veranstalten, waren etliche wesentliche Fragen offen: Wie entwickeln sich die Corona-Zahlen, wird man draußen feiern können, welche Sicherheitsregeln müssen pandemiebedingt eingehalten werden, welchen Zuspruch bei den Mitgliedern wird ein solches Fest haben? 
Zum Glück hat unser Clubmanager Christian Schönen, der die Organisation des Festes tatkräftig in beide Hände nahm, sich von diesen Fragen nicht irritieren lassen. Die „clubeigene“ Band  Cavey Basement wurde für den Abend verpflichtet,  Christian schrieb Einladungsmails an alle Mitglieder,  Absprachen mit Brigitte und Livio für die Bewirtung der Gäste wurden getroffen, ein Mixed-Turnier für den Nachmittag organisiert und schon bald hatte das geplante Fest eine Struktur. 
Die Resonanz war beachtlich, 250 Gäste hatten sich angemeldet, die letzten Vorbereitungen wurden am Samstag  Mittag getroffen, und gegen 18.00 Uhr kamen die ersten Gäste. Es war, wie es sich am Tag vorher abgezeichnet hatte, ein wunderbarer Spätsommerabend. An verschiedenen Stellen um das Clubhaus herum waren Getränkestellen eingerichtet mit leckeren Snacks, von Frikadelle und Sandwich bis Currywurst.  Am Eingang wurde die 3 G-Regel bei jeder Besucherin, bei jedem Besucher kontrolliert, so dass sich alle guten Gewissens begegnen konnten. 
Als die Band von Platz Nr. 4 aus um 19.00 Uhr zu spielen anfing, kurz nachdem der 1.Vorsitzende Adi Bröhl die Gäste willkommen geheißen und das Fest eröffnet hatte,  steigerte sich die ohnehin schon gute Laune. Christopher Dick , Schlagzeug und Gesang, Fabian Bröhl am Keyboard sowie die Jungs an den E-Gitarren heizten allen so richtig ein mit Topp-Karnevalsliedern, deutschem und internationalem Rock und Pop. Dass nach den trüben Coronazeiten endlich wieder gefeiert werden durfte, war allen Gästen  an der tollen Stimmung anzumerken. 
In einer kleinen Spielpause der Band wurde der Schatzmeister Peter Seidenberg für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied des Tennisvereins ernannt. Wer auch nur ein wenig Einblick in den Verein bekommen hat, der weiß, dass diese Ehrung für Peter Seidenberg nur in etwa das zum Ausdruck bringt, was er  im Verlauf der letzten Jahrzehnte für den Verein durch seine Zuverlässigkeit, seine Menschlichkeit und sein Engagement im Vorstand des Clubs geleistet hat. Nicht umsonst bezeichnete Adi Bröhl ihn bei der Ehrung als „die Seele des Clubs“. 
Bei bester Stimmung verabschiedete sich die Band gegen 22.00 Uhr, der Nachbarn wegen, mit einer Zugabe. Musik vom Band übernahm, und als auf der Terrasse bei entsprechender Lautstärke noch heiß getanzt wurde, erschien wie erwartet gegen 22.40 das Ordnungsamt und bat freundlich um Verminderung der Lautstärke. Und auch dieser Bitte konnten sich die Organisatoren zunächst nicht verweigern, und so nahm ein stimmungsvolles Fest ganz langsam seinen Ausklang. 
 An diesem Punkt verließ der Chronist die Stätte der Festivität. Es gibt allerdings durchaus glaubhafte Berichte, dass die Fete nach einer kurzen Pause noch bis 0.30 Uhr weiterging, bis die überzeugenden Argumente der herbeigeeilten Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf die notwendige Einsicht bei den verbliebenen Gästen stießen und ihr Bewegungsdrang so ein abruptes Ende fand.  Auch dieser Umstand macht klar, dass im nächsten Jahr für eine Wiederholung des Clubfestes viele, viele Gründe sprechen.